Schutzbunker & Sicherheit in der Bodenseeregion
Die Schweiz ist weltweit das einzige Land, welches in ihren Luftschutzbunkern im Krisenfall die gesamte Bevölkerung unterbringen könnte. In den 1960-er Jahren wurde in der Schweiz der systematische Aufbau von Luftschutzbunkern als Vorsichtsmassnahme und aus Angst vor einer sowjetischen Invasion in Europa begonnen. Die aktuellen globalen Krisen zeigen, dass diese Vorsichtsmassnahmen auch im Jahr 2025 weiterhin sinnvoll erscheinen.
In der Schweiz sind die Gemeinden dafür verantwortlich, dass mindestens alle zehn Jahre überprüft wird, ob sich die Schutzräume in einem betriebsbereiten Zustand befinden. Die Räumlichkeiten der Schutzräume in privaten Gebäuden dürfen sinnvollerweise auch anders genutzt werden, z.B. als Vorratsraum oder Hobbyraum, sofern dieser Raum innerhalb zweckmäßiger Frist einsatzbereit gemacht werden kann.
Entsprechend den gesetztlichen Bestimmungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz müssen die Schutzräume während einer akuten Gefahr Schutz bieten. Dabei müssen diese Räume mehrere Stunden bis zu mehreren Tagen belegbar sein. Ob die bestehenden Bunkeranlagen, insbesondere im privaten Schutzbereich noch zeitgemäß sind und angesichts der vielen Gefahren umfassenden Schutz bieten, ist zuweilen fraglich.
